Russisch New York
Brighton Beach wird nicht umsonst 'Little Odessa' genannt, leben in diesem Teil New Yorks doch rund 70.000 Russen wie in ihrer Heimat. Nur wenige Meter davon entfernt: das legendäre Coney Island.
Nur vierzig Minuten Subwayfahrt von Manhattan liegt am südöstlichsten Zipfel von Brooklyn eines der ungewöhnlichsten und reizvollsten Bilder der Metropole: Brighton Beach, das russische New York. Fernab von Touristenströmen und Grosstadthektik gleicht ein Besuch einer Begegnung mit einem fremden Land, mit fernen Düften und Gerüchen, ungewohnten Sprachen und Klängen und verschlossenen Menschen, die in ihrer Welt scheinbar nicht gestört werden wollen.
Allein siebzigtausend Russen leben direkt am Atlantik mit Wodka und Borschtsuppe statt Coca Cola und Cheeseburger, nostalgischen Volksliedern und kyrillischen Schriften statt Leuchtreklame und Rapmusik. Viele von ihnen stammen aus Odessa, dem Seebad am Schwarzen Meer, so dass es nicht überrascht, dass Brighton Beach als 'Little Odessa by the sea' bekannt ist.
Die Strandpromenade entlang sind es nur wenige Meter nach Coney Island. Um die Jahrhundertwende der Inbegriff für Erlebnisparks erinnern heute der abgetakelte Fallschirmsprungturm und die legendäre Holzachterbahn an bessere Zeiten. Doch noch immer zieht es jedes Wochenende Tausende New Yorker in dieses Sammelsurium aus Imbissbuden, Spielhöllen und kilometerlangem Strand.
© Tina Ruisinger (Fotos), Dominik Ruisinger (Text)
Für den gesamten Text bitte kontaktieren Sie Dominik Ruisinger: dominik@ad-text.de
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